VERKÜNDIGUNG DES HERRN

 

25. März

VERKÜNDIGUNG DES HERRN

Hochfest

 

Neun Monate vor dem Fest der Geburt des Herrn wird das Fest der Verkündigung gefeiert: der Tag, an dem der Engel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias, des Gottessohnes, erwählt war. Maria, Vertreterin ihres Volkes und der Menschheit, hat mit ihrem einfachen Ja geantwortet.

Die Gottesmutterschaft ist das zentrale Geheimnis im Leben Marias; alles andere zielt darauf hin oder hat dort seinen Ursprung und seine Erklärung. - Ein Fest der „Verkündigung der Geburt des Herrn“ wurde in der Ostkirche bereits um 550 am 25. März gefeiert; in Rom wurde es im 7. Jahrhundert eingeführt.

 

 

Tagesgebet

 

Gott, Du bist groß und unbegreiflich.

Nach Deinem Willen ist Dein ewiges Wort

im Schoß der Jungfrau Maria Mensch geworden.

Gläubig bekennen wir, dass unser Erlöser wahrer Gott

und wahrer Mensch ist: Mache uns würdig, Anteil zu erhalten

an seinem göttlichen Leben. Darum bitten wir

durch ihn, Jesus Christus.

Amen.

 

O Heilige Mutter Maria,

voll Reinheit und ohne Sünde empfangen,

bitte für uns.


 Hochfest

des Heiligen Josef

Bräutigam der Gottesmutter Maria

 

19. März

Heiliger Josef

Bräutigam der Gottesmutter Maria

 

>Hochfest<

 

Der heilige Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt. Nach beiden Evangelien war Josef davidischer Abstammung: das Bindeglied zwischen dem davidischen Königshaus und dem Messias. Die Stationen seines Lebens sind bekannt. Er war ein Mann des Glaubens und des Vertrauens, Mitwisser göttlicher Geheimnisse, ein großer Schweiger. Als liebevoller Gatte der Jungfrau Maria hat er an Jesus die Stelle des Vaters vertreten.

 

Wie lange Josef gelebt hat, wissen wir nicht; das letzte Mal wird er bei der Osterwallfahrt mit dem zwölfjährigen Jesus erwähnt. Die öffentliche Verehrung des hl. Josef beginnt im Abendland erst im 14./15. Jahrhundert. Im römischen Kalender steht sein Fest seit 1621. Pius IX. erklärte ihn zum Schutzpatron der Kirche.

 

Der Mann, der dient

„Josef - er ist der Mann am Rande, im Schatten. Der Mann der schweigenden Hilfe. Der Mann, in dessen Leben Gott dauernd eingreift mit neuen Weisungen und Sendungen.

Immer neue Weisungen und neue Sendungen, neuer Aufbruch und neue Ausfahrt ...

 

Er ist der Mann, der ging. Das ist Sein Gesetz: der dienstwillige Gehorsam. Er ist der Mann, der dient. Dass ein Wort Gottes bindet und sendet, ist Ihm selbstverständlich. Die dienstwillige Bereitschaft, das ist Sein Geheimnis.“ (A. Delp)

 

Tagesgebet

 

Allmächtiger Gott,

du hast Jesus, unseren Heiland,

und seine Mutter Maria der treuen Sorge

des heiligen Josef anvertraut. Höre auf Seine

Fürsprache und hilf deiner Kirche, die Geheimnisse

der Erlösung treu zu verwalten, bis das Werk des Heiles

vollendet ist. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

Zum Rosenkranz und zur Litanei zum Heiligen Josef

 

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Fest

der Taufe des Herrn

Auch die Taufe Jesu ist ein Epiphaniegeschehen: Aufleuchten des sich offenbarenden Gottes. Der Vater nennt Jesus, der sich in die Reihe der Sünder gestellt hat, seinen geliebten Sohn.

Der Geist Gottes ruht auf ihm, er wird ihn in die Wüste hinausführen, dann nach Galiläa, Jerusalem, Golgota. In der Kraft dieses Geistes wird Jesus sich als Opfer darbringen für die Sünde der Welt.

 

Eröffnungsvers

Vgl. Mt 3, 16-17

Als Jesus getauft war, öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. 

Und die Stimme des Vaters aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen habe. Ehre sei Gott

 

Tagesgebet

 

Allmächtiger, ewiger Gott, 

bei der Taufe im Jordan kam der Heilige Geist

auf unseren Herrn Jesus Christus herab, und Du hast

Ihn als Deinen geliebten Sohn geoffenbart. Gib, dass auch wir, die aus dem Wasser und dem Heiligen Geist wiedergeboren sind, in Deinem Wohlgefallen stehen und als Deine Kinder aus der Fülle dieses Geistes leben. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

 

 


Epiphanie -

Hochfest Erscheinung des Herrn Dreikönige (2019)

Das Evangelium nach Matthäus 2, 1-12

Die Weisen. Als Jesus zu Bethlehem in Judäa in den Tagen des Königs Herodes geboren wurde, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenlande nach Jerusalem. und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern beim Aufgehen gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten. Als der König Herodes dies hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Und er versammelte alle Oberpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Messias geboren werden sollte. Sie aber sprachen zu ihm: Zu Bethlehem in Judäa, denn so steht geschrieben beim Propheten: Und du Bethlehem im Lande Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürstenstädten Judas; denn aus dir wird hervorgehen ein Fürst, der mein Volk Israel regieren soll (Mich 5, 2)Nun ließ Herodes die Weisen heimlich zu sich kommen und erforschte von ihnen genau, wann ihnen der Stern erschienen sei. Dann schickte er sie nach Bethlehem und sagte: Gehet hin und forschet genau nach dem Kinde, und wenn ihr es gefunden habt, so zeiget es mir an, damit auch ich komme, es anzubeten. Nachdem sie den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie beim Aufgehen gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Orte, wo das Kind war, ankam und stille stand. 10 Da sie aber den Stern sahen, hatten sie eine überaus große Freude. 11 Und sie gingen in das Haus, fanden das Kind mit Maria, seiner Mutter, fielen nieder und beteten es an. Sie taten auch ihre Schätze auf und brachten ihm Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 In einem Traumgesicht erhielten sie die Weisung, nicht mehr zu Herodes zurückzukehren; darum zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.